Besuch im Bundestag

 

Berlin: von A wie Alexanderplatz über B wie Bundestag bis Z wie Bahnhof Zoo

 

Von: Laura Lukowsky & Anne Schultze

Trotz der eindringlichen Terrorwarnungen haben wir mutig den Zug nach Berlin genommen. Dort im Baxpax angekommen sind wir auf direktem Wege, ohne Zeit zu verlieren, in das Jüdische Museum gegangen. Allen voran Herr Reichardt. Anschließend hatten wir Zeit, die Gegend unsicher zu machen und etwas zu essen. Für den Rest des Tages war nichts Weiteres geplant und einige Schüler haben sich von den Strapazen der Anreise erholt, während andere auf der Friedrichstraße entlang flanierten. Da Herr Reichardt ein kleines Missgeschick mit seiner Schranktür passiert ist, musste er sich erholen und konnte abends leider nicht mit ins Kaffeeburger auf der Torstraße. Einige Mitschüler haben bis zum frühen Morgen das Nachtleben erkundet. Der Wecker klingelte schon um 8:00 Uhr, aber in Voraussicht auf den „Hamburger Bahnhof“ und das „Deutsche Guggenheim“ fiel uns das Aufstehen gar nicht schwer. Im Hamburger Bahnhof angekommen erwarteten uns 12 Rentiere, 2 Fliegen, 24 Kanarienvögel, 6 Mäuse und der Künstler Carsten Höller selbst. O-Ton Herr Reichardt : „Ich raste aus, der Künstler ist im Haus!“ Nach der Führung, bei der uns alles über die Ausstellung und das weltberühmte Soma erklärt wurde, konnten wir die Ausstellung noch einmal in Ruhe auf uns wirken lassen. Noch vor dem nächsten Museumsbesuch war wieder reichlich Zeit, um sich seinen Bauch voll zu schlagen. Max gönnte sich eine Bratwurst für 1,50 Euro. Im Museum „Deutsche Guggenheim“ begann unsere Führung zu der aktuellen Ausstellung Colour Fields direkt beim wertvollsten Bild - das hing gleich im Eingangsbereich. Nach der netten Führung hatten wir noch die Möglichkeit unser künstlerisches Talent zu zeigen. Mit Waxmalern und Buntstiften auf einer Decke in der Mitte des Ausstellungsraumes legten wir los. Die Freizeit danach gestalteten wir alle unterschiedlich. Am Abend trafen wir uns zu einer Vorstellung des Berliner Ensembles im „Theater am Schiffbauerdamm“ wieder.

 

Am Mittwochvormittag war dicke Kleidung klar von Vorteil. Vor dem Besuch im „Pergamonmuseum“ und dem „Neuen Museum“ wanderten wir durch kleine Gassen und dunkle Hinterhöfe in der Spandauer Vorstadt, in die sich nur Insider verirren. Eine Stunde später erreichten wir die Museumsinsel für unsere Erkundungsmission. Zunächst besuchten wir das „Pergamonmuseum“ und anschließend blieb das „Neue Museum“ auch nicht unentdeckt. Der Pergamonaltar hat uns alle mehr oder weniger sehr beeindruckt. Im „Neuen Museum“ war das absolute Highlight die wunderschöne Nofretete, die uns alle begeistert hat.

 

Am Donnerstag, unserem letzten Tag, stand ein Besuch im Deutschen Bundestag auf dem Programm. Nach vielen Kontrollen saßen wir dann mit Frau Dr. Carola Reimann in einem Fraktionsraum der SPD, um ihr alle Fragen zu stellen, die uns auf dem Herzen lagen. Später hatten wir das unglaubliche Glück bei einer Plenarsitzung des Haushaltsausschusses zum Thema Umwelt, Reaktorsicherheit und Naturschutz anwesend zu sein. Zu Freude von Herrn Reichardt wurde keiner von uns des Saales verwiesen. Dennoch waren wir alle glücklich dort lebend wieder rauszukommen.

 

Freitag war unser Abreisetag. Und - schwupps - waren wir schon wieder in Braunschweig.