Besuch beim Filmfest

Am Mittwoch, den 07.11.2012, besuchten die 12. Klassen der FOS Gestaltung und Technik im Rahmen des Braunschweiger Filmfestes (www.filmfest-braunschweig.de) den Film „Holocaust light- gibt es nicht“.

Der autobiografische Film erzählt die Geschichte des Mädchens Sara Atzmon, das die unvorstellbaren Schrecken des Holocaust überlebt hat.

Das Besondere an dieser Filmvorstellung war, dass die SchülerInnen die Möglichkeit hatten, persönlich mit der Protagonisten des Films zu sprechen, da die heute 79-jährige Frau Atzmon im Kinosaal anwesend war.

Die SchülerInnen waren sich nach der Diskussion mit Frau Atzmon und der darauffolgenden Aufarbeitung des Films im Unterricht einig, dass jeder in der Verantwortung steht, dafür Sorge zu tragen, solche unfassbaren Taten nie wieder geschehen zu lassen.

Der NDR hat über die Weltpremiere beim Filmfest Braunschweig im Hörfunk und Fernsehen berichtet. Der TV-Beitrag ist auch im Internet zu finden unter http://www.ndr.de/mediathek/index.html

Über die Suchmaschine der Mediathekseite findet man den Beitrag, indem man Holocaust-Doku beim Filmfest eingibt.

Filmdetails

Holocaust light - Gibt es nicht!

Credits

Deutschland 2012
Regie & Buch: Ilona Rothin
Kamera: Friedrich Schönig
Schnitt: Marcel Buckan
Musik: Shaul & Julia Ben Har
Protagonistinnen: Sara Atzmon und ihre Enkelin
Produktion & Verleih: Ilona Rothin
95 Min., Blu-ray, Farbe, dt.

Zusammenfassung

Eine halbe Autostunde von Celle liegt das ehemalige KZ Bergen-Belsen, heute eine Gedenkstätte. Auf die Fragen, ob sie schon einmal den Begriff „Konzentrationslager“, von „Bergen-Belsen“ oder „Auschwitz“ gehört hätten, wissen Jugendliche in Celle keine Antwort. Als die Jüdin Sara Atzmon selbst ein Kind war, jagten die Nazis sie und ihre Familie durch halb Europa. Der Film begleitet die heute 79-jährige Israelin, eine bekannte Malerin, zusammen mit ihrer Enkelin noch einmal an jene Orte, an denen die Nazis sie quälten, ihren Vater und drei ihrer Geschwister töteten. Und die Filmemacher begleiten Sara Atzmon noch einmal nach Haifa, wo sie 1945 mit dem ersten Schiff aus Europa landete.Weltpremiere in Anwesenheit der Regisseurin und der Protagonistin.