Koch/-in



Wir lassen nichts anbrennen!

Koch - das ist doch jemand wie Ralf Zacherl, Stefan Marquard oder Tim Mälzer?
Die kenne ich doch -  das will ich auch lernen!
Klar das sind alles prima Köche - aber auch sie können weit mehr, als nur im Fernsehen aufzutreten - und auch Starköche haben mal ganz klein angefangen.
Mit dem Kochen im Fernsehen hat unser Alltag nämlich oft wenig gemeinsam: Kochen ist Adrenalin pur: Stress - Geschwindigkeit - Genauigkeit - Flexibilität - Zeitdruck - Kreativität - ... Kochen ist Leidenschaft!
Klingt verrückt? Ein bisschen sind wir Köche das sicher auch - wir sind eben besonders - und auch besonders beliebt. Seien Sie mal ehrlich - wo ist es auf jeder Party am schönsten - in der Küche natürlich!
Sicher - unser Alltag ist oft anstrengend, doch dafür ist auch kein Tag wie der andere. Dafür sorgen schon unsere Gäste, denn auch die haben immer wieder andere Wünsche auf die wir eingehen müssen. Das ist nicht immer einfach - aber dafür arbeiten wir ja auch im Team. Sie glauben gar nicht, mit wie vielen unterschiedlichen Menschen Sie in der Gastronomie lernen, zusammen zu arbeiten!
Die praktische Ausbildung durchlaufen Sie in Restaurants und Hotels oder auch in anderen Großküchen. Am Anfang ist das ganz schön hart und hat oft wenig mit Kochkunst zu tun: Gemüse schälen, sauber machen, Waren wegräumen, wieder sauber machen, Checklisten ausfüllen und  - genau - wieder sauber machen. Klingt nach einer Ausbildung als Reinigungskraft - aber Hygiene ist nun mal das A und O in unserem Job! Würden Sie in einem Bistro essen, in dem es schmuddelig ist? Sicher nicht!
Mit der Zeit warten immer mehr anspruchsvolle Aufgaben auf Sie: Den Kollegen am Herd zur Hand gehen, die ersten Speisen eigenständig kochen, am Bufett mithelfen - und dann noch das Restaurantgeschäft! Wenn das Restaurant sich füllt und eine Bestellung nach der anderen in der Küche eintrifft, dann ist Köpfchen gefragt, damit alle ihr Essen auch schnell und zur richtigen Zeit bekommen. Da geht es dann nicht mehr um die eine Prise Salz mehr oder weniger - die Gäste wollen ihr Essen haben!
Je weiter Sie in Ihrer Ausbildung kommen, umso anspruchsvoller werden oft auch die Aufgaben - aber die Arbeit wird dabei nicht weniger - im Gegenteil: Je mehr Sie können, umso wichtiger sind Sie im Team - und umso häufiger sind Sie gefragt, wenn es heiß her geht!
Klar - wir arbeiten oft abends und am Wochenende - doch das müssen immer mehr Menschen tun. In der Gastronomie hat es dafür schon Tradition, nach der Arbeit noch mit den Kollegen auf die Piste zu gehen - ist ja auch die beste Zeit dafür, wenn wir Feierabend haben.
Essen zubereiten kann ja irgendwie jeder - aber um richtig gut kochen zu können, gehört eben mehr - das Wissen, das hinter den Kochtöpfen steckt. Dieses Wissen Sie sich während der Ausbildung in der Berufsschule an - im Theorieunterricht und in den Praxiskursen.
Als Koch oder Köchin können Sie aber dann auf der ganzen Welt arbeiten: Auf einem Kreuzfahrtschiff oder in den Bergen, im europäischen Ausland oder in den USA, im kleinen Bistro oder im Grandhotel - eventuell sogar im Fernsehen - überall wo gegessen wird, werden wir gebraucht - vielleicht auch Sie?!


Ausbildungsdauer: 3 Jahre   

Abschlüsse:  
Sekundarabschluß I
Realschulabschluss

Schwerpunkte der Ausbildung im 1. Jahr:
einen Arbeitsplatz unfallsicher und hygienisch einrichten
Rohstoffe auf ihre Eigenschaften und Qualität prüfen
einfache Arbeitstechniken (Schneidetechniken und Garverfahren) zur    Zubereitung von Speisen anwenden
einfache Speisen nach Rezeptur zubereiten und anrichten

 Schwerpunkte der Ausbildung im 2. bzw. 3. Ausbildungsjahr:
Waren bestellen und die Lieferungen kontrollieren
selbstständige Arbeiten auf den verschiedenen Küchenposten durchführen
pflanzliche und tierische Rohstoffe für verschiedene Speisen auswählen
spezielle Arbeitstechniken bei der Zubereitung von Suppen, Vorspeisen,  
Hauptgerichten und Desserts anwenden
Tellergerichte, Platten und Bufetts dekorativ anrichten
Menüs für besondere Anlässe planen, kalkulieren und zusammenstellen
Gäste auf Wunsch informieren und beraten

Entwicklungsmöglichkeiten:   
Küchenmeister/in
Betriebswirt/in    
Gastronom/in

Weitere Informationen:
Bundesagentur für Arbeit
DEHOGA