Bratwurst der Kulturen

Beim Workshop „Bratwurst der Kulturen“ geht es im Wesentlichen darum, den Schülern die Möglichkeit zu geben, bei der Produktion einer Bratwurst vom ersten bis zum letzten Schritt dabei zu sein und vor allem selber anzupacken. Die Erzeugnisse der Projekttage sollen anschließend an die Lehrer und Schüler der JSS verkauft werden.
Die Zusammensetzung und Motive zur Wahl des Kurses variieren hier sehr stark. Für einige gehört das Verarbeiten von Fleisch schon lange zur Ausbildungspraxis, andere wiederum veranlasste die Neugier, da viele noch nie zuvor die Chance hatten ihre eigenen Bratwürste herzustellen.
Die Schüler konnten so gut wie jeden Schritt (ausgenommen das Schlachten natürlich) selber vollziehen und so einen genauen Einblick in die tägliche Arbeit eines Fleischers bekommen.
Vom Schneiden des Fleisches, über das Abwiegen der benötigten Gewürze und anderen Zutaten, bis hin zum Zerkleinern des Fleisches im Fleischwolf und das Einlegen und Befüllen der Därme wird der Kurs von Frau Wiedenroth und Herrn Hartmann angeleitet, welche laut Teilnehmer ebenfalls sehr zur guten Stimmung beitragen.
Da es bei dem Workshop nicht nur um die typisch deutsche Bratwurst gehen soll, haben die Schüler die freie Auswahl zwischen Pute-, Rind- und Schweinefleisch, wovon das Schwein als letztes verarbeitet werden soll, um angemessen auf die muslimischen Wurstliebhaber Rücksicht zu nehmen.
Da der Kurs voll ausgebucht ist, ist es in der Küche dementsprechend voll und eng. Ebenfalls der zum Teil heftige Geruch im geschlossenen Raum soll nach Angaben der Teilnehmer etwas unangenehm sein, trotzdem haben alle Kursteilnehmer sich positiv geäußert und sind zufrieden darüber, wie sich die zwei Projekttage für sie gestalten.