Tätigkeiten der Medientechnologin / des Medientechnologen

 

Die Tätigkeiten der Medientechnologin und des Medientechnologen Druck (früher Druckerin und Drucker) sind vielfältig. In erster Linie geht es bei der Arbeit darum, die Druckmaschine mit ihren  Steuerungsfunktionen sowie die dahinterliegende Technologie zu beherrschen.
Technisches Verständnis für zahlreiche an der Maschine zu verrichtenede Einstellungen, auch ein vertrauter Umgang mit Computern erleichtern die Arbeit der im Wesentlichen durch den Leitstand gesteuerten Druckmaschine. Daneben muss auch "Hand angelegt" werden, wenn die Maschine mit Papier "gefüttert" werden muss  -  im Fachjargon spricht man vom "Vorschlagen" der Druckbogen. Dabei geht es nicht um Papier für den Druck z. B. eines Tintenstrahldruckers. Bogen-Druckmaschinen sind hochkomplexe und mit "High-Tech" versehene Maschinen, die Papiere bis zu einer Breite von 1,62 m bei einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 18.000 Druck/Stunde verarbeiten.

Farbsehtüchtigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf, denn im Vierfarbendruck kommt es auf den präzisen und farbsicheren Zusammendruck an. Zudem ist das Qualitätsbewusstsein der Kunden stetig gestiegen und so finden auch Qualitäts-Messinstrumente zunehmend Eingang in den Beruf, die auf spektralfotometrischen und densitometrischen Techniken basieren.

Der empfindliche Druckprozess z. B. im Offsetdruckprozess beruht auf chemisch-physikalischen Zusammenhängen, die eine intensive Ausbildung sowohl in praktischer als auch theoretischer Hinsicht notwendig machen.

Zunehmend wird auch im Digitaldruck ausgebildet. Für diesen Bereich ist eine besondere Ausrichtung des Unterrichts auf PDF-Generierung, Colormanagement und Personalisierung notwendig. Dies bieten wir in einem besonderen Modul im 3. Ausbildungsjahr an.


Wer weitere Informationen wünscht, kann diese auf vielfältige Weise erhalten:

Wie wärs mit einem Praktikum in einer Druckerei?
Oder ein Berufsorientierungstag mit der Klasse in unserer Abteilung?