Drucker/in: Was Schüler sagen

Lars Schneider, Auszubildender in einer Braunschweiger Druckerei, 3. Ausbildungsjahr

Drucker - eine Berufsvorstellung

Nun, wie kann man den Beruf Drucker erklären? Die Hauptaufgabe besteht darin, alle möglichen Printmedien zu drucken, angefangen von Flyern, über Zeitschriften, Plakaten, Broschuren, bedruckten T-Shirts oder auch Dokumenten oder Banknoten.

Dabei kommt nie Langeweile auf, denn sowohl der sich schnell wandelnde Fortschritt und die damit verbundenen maschinentechnischen Neuerungen, wie auch die Vielfalt an Druckerzeugnissen garantieren eine hohe Motivation für Menschen, die bereit sind für das ganze Leben zu lernen und ständig mit der Zeit zu gehen.

Dieses Berufsfeld gliedert sich in unterschiedliche Fachrichtungen, so dass für jeden etwas dabei ist, der Dinge bedrucken will. Alles kann bedruckt werden, Papier, Folien, Metall oder auch Textilien.

Auch zeigen sich in finanzieller Hinsicht große Chancen. Der Tarifvertrag der Druckindustrie spricht von einer 35-Stunden-Woche und die Ausbildungsvergütungen mit etwa 600 ,- bis 700 ,- netto sind Überdurchschnittlich hoch.

Dieser finanzielle Trend setzt sich dann natürlich im ausgelernten Zustand fort.

Aber auch der soziale Faktor sollte berücksichtigt werden. Nette und kompetente Kollegen sind ein großer Pluspunkt.

Außerdem lässt der berüchtigte Ruf der Drucker erkennen, dass diese Kollegen für jeden Spaß zu haben und in den meisten Fällen absolute Kumpeltypen sind alles in allem, ist der Beruf Drucker durchaus interessant, lukrativ und vor allem zukunftssicher, denn weder Buchstaben oder Bücher noch die damit verbundenen Drucker werden je aussterben.